In der ersten Folge unserer Smartphone History ging es um die ganz blutigen Anfänge. Allerdings fanden sich unter den vorgestellten Geräten bereits die ersten Symbian Phones. In dieser Woche soll es um einige ausgewählte Modelle der Serien N und E gehen.

Nokia E61

Rein vom äußeren Erscheinungsbild kommt das E61 den heute bekannten und beliebten Touch and Type Geräten bereits sehr nahe. Ein Farbdisplay plus Hardware-Tastatur, dazu gabs VoIP, UMTS und WLAN. Der Speicher ließ sich dank Speicherkarte auf 2 GB erweitern. Mit dem E61i kam eine Kamera mit zwei Megapixeln zur Ausstattung hinzu und die Tastenanordnung wurde verändert. Außerdem informierte das Gerät nun mittels einer Leuchtdiode über verpasste Anrufe und SMS.

Nokia E65

Mit dem E65 brachte Nokia einen UMTS-Slider mit umfangreichen Funktionen fürs Business auf den Markt. Auch dieses gerät beherrschte UMTS, Bluetooth und Infrarot, verfügte über VoIP und eine 2-Megapixel-Kamera. Mit einer MikroSD-Speicherkarte konnte der Speicher erweitert werden. Über einen Lichtsensor erkannte das E65 die Umgebungshelligkeit und stellte die helligkeit des Displays automatisch darauf ein, was den Akku schonte. Neben dem MP3-Player, der auch das AAC-Format verarbeiten konnte, war es möglich, das E65 an kompatible Projektoren anzuschließen. So konnten beispielsweise Präsentationen direkt vom Mobiltelefon abgespielt werden.

Nokia N82

Am 14. November 2007 brachte Nokia das N82 auf den Markt. Es war vor allem für die Nutzung von Multimedia konzipiert. Quadband, UMTS und WLAN machen dieses Mobiltelefon nahezu weltweit nutzbar. Der GPS-Empfänger ermöglichte die Ortung und mit einer 5-Megapixel-Frontkamera war es seiner Zeit weit voraus. Mit dieser konnten sowohl Fotos als auch Videos aufgenommen, sie konnte jedoch auch für Videotelefonie genutzt werden. Außerdem verfügte sie als eine der ersten über einen Objektivverschluss, der das Carl Zeiss-Objektiv schützte. Autofokus und Xenon-Blitz vervollständigen die Kameraausstattung zu einem beachtlichen Bündel. Auch das N82 passte die Display-Helligkeit automatisch an die Umgebung an. An den Seiten befanden sich Stereolautsprecher, die den Spielespaß, der durch 3D-Beschleuniger und Spiele von N-Gage geboten wurde, noch vergrößern. Als eines der ersten Mobiltelefone von Nokia wurde das N82 mit Nokia Maps ausgeliefert.

Nokia E90

Das E90 gilt als offizieller Nachfolger der Communicator-Serie. Es konnte mit UMTS umgehen und war außerdem Quadband. WLAN war nun fester Bestandteil der Technik. Als besonderes Schmankerl ist zu erwähnen, dass Apps erstmals auf dem Außendisplay gestartet und auf dem Innendisplay fortgesetzt werden konnten. Dank einer Mini-USB-Schnittstelle konnte E90 mit dem Rechner verbunden werden, dank eines Plug-ins auch mit Apple-Rechnern. Mit dem E90 waren die Zeiten von kleinen Speichern endgültig vorbei: mittels MikroSD ließ dieser sich erstmals auf bis zu 32 GB erweitern. Der Akku erreichte Traumlaufzeiten – bis zu 14 Tage hielt er im Standby durch. Das E90 wurde mehrfach modifiziert und liegt heute in insgesamt vier Versionen vor.

Ihr seht, wir nähern uns mit Riesenschritten den modernen Smartphones. Dabei soll die Vergangenheit natürlich nicht in den Hintergrund gedrängt werden. Welche schönen Erfahrungen habt ihr mit euren alten Geräten von Nokia gemacht? Übrigens: Mit diesen Erinnerungen könnt ihr in der IMEI-Lotterie von Nokia ein nagelneues Lumia 710 gewinnen.