Jeden zweiten Freitag lassen wir euch – die Leser, Blogger und Nokia Community – zu Wort kommen. Heute gibt sich Mark aus Köln im Blog die Ehre. Er stellt sein Blog und sein aktuelles Projekt vor und beantwortet unsere Fragen im Interview.

Mark hat sich vorgenommen, drei Monate ohne Papier und Zettelkram auszukommen und möglichst alles digital zu verwalten. Das brachte ihm auch schon einen Artikel in der Tageszeitung Welt Kompakt ein. Bei uns stellt er sich und seine Arbeit und Hobbys vor.

Was machst du, wenn du gerade nicht bloggst, twitterst oder facebookst…?

Arbeiten, schlafen, studieren (in der Reihenfolge).

Wie lautet dein Blog und woher kommt der Name?

Oha, ich bin mir nicht sicher ob es euch gefällt, aber der Name lautet „Microle“ und setzt sich aus den zwei Firmennamen zusammen, die mir am besten gefallen: Microsoft und Apple. Ich wusste zwar, dass ich einen Blog machen wollte, aber es ist schwer einen Namen zu finden, so bin ich letztlich bei Microle gelandet

Was ist das Besondere an deinem Blog?

Gute Frage. Vielleicht ist es etwas Besonderes, dass ich es vom Design her schlicht gehalten habe. Außerdem war mir sehr wichtig, dass auf dem Blog keine Werbung geschaltet ist. Deswegen habe ich mir direkt ein Feature Packet für 99$/Jahr dazu gebucht, welches u.a. die Werbefreiheit sicherstellt. Das hat auch den angenehmen Nebeneffekt, dass ich kein Geld  verschwenden wollte und man auch deshalb gerade am Anfang, wo noch „niemand“ den Blog liest, dran bleibt. Auch die Ausrichtung auf Technik und im speziellen auf Tablets und Technologien, die uns helfen, mit weniger Papier durchs Leben zu gehen, ist nicht alltäglich.
Spannend ist, dass ich ein Experiment gestartet habe drei Monate lang kein Papier zu benutzen, was definitiv nicht alltäglich ist, da Papierbenutzung ja leider noch eher die Regel und nicht Ausnahme ist, obwohl wir in so einer digitalen Gesellschaft leben.

Wann hast du mit dem Bloggen begonnen und warum?

Ich nutze schon seit vielen Jahren einen Tablet-PC in der Uni und bin immer wieder in der Uni und auch im privaten Umfeld darauf angesprochen worden: Was ist das? Was machst du da? Warum? Wie? Wo sind die Vorteile? Deswegen hab ich mir überlegt ich starte einen Blog um diese Fragen zu beantworten. Meine Hoffnung ist, dass den Leuten gefällt, was ich da mache und es selbst mal ausprobieren.

Wo ist aktuell dein Lieblingsort zum Bloggen?

Immer da, wo ich gerade eine Idee habe. Immer, wenn ich eine Idee habe, will ich die auch möglichst sofort bloggen.

Wie unterstützt dich dein Smartphone bei der Arbeit am Blog?

Sehr! Ich finde Blog-Einträge ohne ein Foto doof. Deswegen versuche ich immer, ein Bild, was passt, einzufügen. Besonders cool ist das, wenn ich mit meinem WP7 ein Foto mache, dass es direkt bei SkyDrive hochgeladen wird und ich am Computer, welcher sich mit der SkyDrive App synchronisiert, das Foto direkt in den neuen Blog-Post einfügen kann. Oder zum Beispiel, wenn ich Webcasts damit abdrehe. Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist die OneNote-Funktion, ohne die ich total aufgeschmissen wäre.

Hast du schon mal einen Artikel komplett am Smartphone verfasst?

Mehr als einmal. Die Artikel sind natürlich meistens nicht ganz so lang, aber mir macht es Spaß, wenn ich eine interessante Sache sofort mit einem Foto verbloggen kann.

Welches Modell nutzt du aktuell?

Ich nutze das Lumia 800 und es hat mein iPhone4s komplett verdrängt. Die Tatsache, dass ich heute wieder ein Nokia benutze, liegt vor allem daran, dass mich die Windows8 Preview, welche ja auch das Metro Design benutzt, so sehr überzeugt hat, dass ich mir ca. 2 Stunden nachdem ich es auf meinem Tablet installiert hatte es auch auf meinem Handy mal ausprobieren wollte.

Welches war dein erstes Nokia und welches bleibt dein Alltime Favorite?

Mein Vater hatte schon von Anbeginn an Handys, auch wenn der Name am Anfang gar nicht gepasst hatte. Mein erstes Nokia war ein 2110i, aber mein Alltime Favorite ist eindeutig das 6210 welches unzerstörbar ist. Selbst heute hab ich es noch im Schrank als Notfall Handy liegen.

Wir danken Mark für das Interview und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg bei seinem “Papierlos 2.0” Projekt, über das er auch in seinem eigenen YouTube Channel berichtet – schaut mal rein! Wir finden das Vorhaben super und werden in Zukunft sehr auf unseren Papierkonsum achten. Was denkt ihr? Ist es bereits möglich, völlig ohne Papier auszukommen, oder sind wir noch nicht so weit?